Fisch 2018
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Witz des Tages

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Ein Russe, ein Chinese und ein Deutscher wetten, wer am längsten auf einem Nagelbrett sitzen kann. Der Deutsche hält es 5 Minuten aus, der Chinese 10 Minuten. Der Russe jedoch 3 Tage! Fragen die andern beiden: "Wie hast du denn das geschafft?" - "Russki, Russki ist nicht dumm! Dreht das Nagelbrettchen um!"
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Stichling Der Dreistachlige Stichling ist der Fisch des Jahres 2018

 

14.11.2017: Mit dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) fällt die Wahl auf eine besondere Kleinfischart, die vor allem aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und einzigartigen Brutverhaltens zu den bekanntesten heimischen Fischarten gehört. Der Dreistachlige Stichling ist eine von vielen Fischarten, die ein außergewöhnliches Laichverhalten zeigen. Auch jährliche Laichwanderungen gehören dazu.

Gewählt wurde er vom Deutschen Angelfischerverband e.V. (DAFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST). Mit der Wahl zum Fisch des Jahres wollen DAFV, BfN, und VDST zeigen, dass auch Kleinfischarten wie der Dreistachlige Stichling besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Sie sollen deutlich machen, dass sich hinter Fischarten wie dem Dreistachligen Stichling einzigartige Lebens- und Verhaltensweisen vebergen und damit den Blick für die vielen Besonderheiten unseren heimischen Fischsauna schärfen.

Mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge von fünf bis acht Zentimeter gehört der Dreistachlige Stichling zu den kleinsten heimischen Süßwasserfischen. Seine Verbreitung reicht von den küstennahen Gewässern bis in den alpinen Raum. Es wird zwischen einer stationären Süßwasserform und einer wandernden Form unterschieden, die jährlich aus ihren marinen küstennahen Lebensräumen zum Laichen in die Unterläufe der Flüsse zieht. Im Salzwasser halten sich Dreistachlige Stichlinge insbesondere im Schutz ufernaher Unterwasserpflanzenauf. In den Binnengewässern werden pflanzenreich Flachwasserzonen in Seen bzw. langsam fließende sommerwarme Fließgewässer bevorzugt

Der als schwarmfisch lebende Stichling verändert sein Verhalten zur Laichzeit grundlegend. Die Männchen suchen dann im ufernahen Flachwasser Brutreviere und verteidigen sie vehement gegen Artgenossen. Auch das Erscheinugsbild ändert sich. Die Brust färbt sich rot, der Rucken blaugrün und die Augen funkeln silberblau. Mit diesem ,,Hochzeitskleid´´ signalisieren sie den Weibchen ihre Fruchbarkeit. Innerhalb kurzer Zeit baut das Männchen aus Pflanzen- und Algematerial ein Nest auf dem Gewässerboden. Nähert sich nach vollendetem Nestbau ein laichbereites Weibchen, lockt das Männchenes mit ruckartigen Bewegungen, dem sogennanten ,,Zick-Zack-Tanz´´ in Nest, wo es zu Eiablage kommt.

Nachdem das Weibchendas Nest verlassen hat, schwimmt das Männchen ins Nest und befruchtet die Eier. Das Weibchen verlässt das Revier und das Männchen übernimmt die Brutpflege. Mehrere Wochen beschützt das Männchen die Jungfische, bis mit zunehmender

Größe der Jungfische der Pflegetrieb des Männchens langsam erlischt, und es seine auffälligen Körperfärbungen wieder verliert. Das auffälige Balzverhalten des Stichlingmännchens mit den nachfolgenden Instinktbewegungen von Männchen und Weibchen haben den Stichling zu einem einzigartigem Untersuchungsobjektfür die Verhaltensbiologie gemacht.

 

 

 
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